Aktuelle Informationen und Nachrichten der Bündnismitglieder

  • 05.11.2019: "Bock auf Zoo" am 09. November

Bock auf Zoo – heißt es zum 21. Mal am Sonnabend, dem 9. November 2019. Der Rotary Club Eberswalde, der Lions Club Eberswalde und der Zoo Eberswalde rufen traditionell zur gemeinsamen Herbstaktion auf. „Wir freuen uns auf alle Unterstützer, die an diesem Tag mit anpacken und unseren schönen Zoo von Laub befreien. Als Dankeschön gibt es um 12 Uhr auf dem Wirtschaftshof eine warme und deftige Stärkung. Wir hoffen, dass vor allem viele Jugendliche kommen. Denn beim Arbeiten haben sie die Möglichkeit, mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung in Kontakt zu kommen“, so Zoodirektor Dr. Bernd Hensch. Der Zoodirektor initiierte zusammen mit Peter Branding, der früheren Polizeipräsidentin Eberswaldes, Uta Leichsenring, und Bürgermeister Friedhelm Boginski, damals Direktor der Goetheschule, die Veranstaltung vor mehr als 20 Jahren, um Jugendlichen, die drohten, auf die schiefe Bahn zu geraten, Ansprechpartner und Vorbilder zu geben. Der Zoodirektor war damals sofort überzeugt und hält noch heute an der Veranstaltung fest. Mittlerweile hat er in den beiden Institutionen Rotary und Lions Club feste Partner gefunden. Bock auf Zoo beginnt am 9. November 2019 um 9 Uhr, Treffpunkt ist der Eingang des Eberswalder Zoos, Am Wasserfall 1.

 

  • 30.10.2019: Einladung zum Seniorennachmittag

Am Montag, den 2. Dezember 2019, findet im „Haus Schwärzetal" ein geselliger Nachmittag für Senior*innen statt. Eingeladen sind alle Bürger*innen der Stadt Eberswalde ab 60 Jahren. Die Teilnehmer*innen erwartet ein kurzweiliges und musikalisches Unterhaltungsprogramm bei Kaffee und Kuchen. In gemütlicher Atmosphäre werden sie die Gelegenheit haben, miteinander ins Gespräch zu kommen. Ein Höhepunkt des Seniorennachmittages wird die Danksagung des Bürgermeisters an besonders ehrenamtlich engagierte Senioren und Seniorinnen werden. „Aus Sicht der Stadt Eberswalde ist der Seniorennachmittag ein Dankeschön insgesamt an die ältere Generation, die den Wohlstand, in dem wir heute leben dürfen, erwirtschaftet und dabei deutlich schlechtere Zeiten erlebt hat", so Bürgermeister Friedhelm Boginski. Auch der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Martin Hoeck, hat seine Teilnahme an der Veranstaltung angekündigt. "Sofern der Seniorennachmittag und dessen Programmgestaltung bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf Anklang stößt, kann die Veranstaltung durchaus zu einer Tradition und festen Größe im Veranstaltungsjahr der Stadt Eberswalde werden.", so Katrin Forster-König, Referentin für Generationen, Gleichstellung und Behinderung, die den Seniorennachmittag federführend organisiert. Der Seniorennachmittag am 2. Dezember 2019 ist eine Veranstaltung der Stadt Eberswalde und wird um 14:30 Uhr beginnen. Der Besuch ist kostenfrei, der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich. Da die Plätze im Haus "Schwärzetal" begrenzt sind, bedarf es für den Besuch des Seniorennachmittages einer Anmeldung; dies bis zum 20. November 2019 telefonisch über die Durchwahl 03334-64503 oder per E-Mail über seniorenreferentin@remove-this.eberswalde.de. Es entscheidet die Reihenfolge der Anmeldungen.

 

  • 23.10.2019: Einladung zum Laternenumzug durch Finow

Zum traditionellen Laternenumzug durch den Stadtteil Finow lädt die Kita „Villa Kunterbunt" auch in diesem Jahr wieder alle Kinder, Eltern, Großeltern der Kita sowie alle Bewohner des Stadtteils ein. Der Umzug startet am Mittwoch, dem 06. November 2019, um 17:30 Uhr, von der Kita in der Straße Kleines Berg 6. Musikalisch begleitet werden alle Laternenläufer von dem Flötenorchester „Con Passione". Für die nötige Sicherheit beim Umzug sorgt die Freiwillige Feuerwehr Finow zusammen mit der Polizei. Anschließend können sich alle Teilnehmer an einem Lagerfeuer auf dem Außengelände der Kita bei Grillwurst und Kinderpunsch wärmen.

 

  • 22.10.20.19: Sommerfelde startet erste Kinderfeuerwehr in Eberswalde

Sommerfelde hat nach 13 Jahren wieder eine Jugendfeuerwehr. Gemeinsam mit Bürgermeister Friedhelm Boginski, Stadtbranddirektor Nikolaus Meier und Stadtjugendwartin Annegret Grundmann gründeten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Sommerfelde am Freitag, dem 18. Oktober 2019, eine Feuerwehr für den Nachwuchs in der aktiven Wehr. Die Kinderfeuerwehr ist für die Eberswalder Wehren ein ganz neues Konzept. Im Normalfall startet der Nachwuchs in der Jugendfeuerwehr – mit Feuerwehrtechnik und -ausbildung. Das geht in Eberswalde und Finow schon ab einem Alter von acht Jahren. Beide Jugendwehren sind sehr gut besucht. „Wir als Stadt freuen uns sehr über die Initiative und das neue Projekt und unterstützen dieses gern. Hier lernen die Kinder fürs Leben. Ob es das Erkennen oder der Umgang mit Gefahren ist oder die Vermittlung von Werten wir Gemeinschaft und Teamgeist sowie Verantwortung", so Bürgermeister Friedhelm Boginski. Die Jugendfeuerwehr, die es bis 2006 in Sommerfelde gab, hatte damals acht von zehn jungen Leuten in den aktiven Dienst übernommen. Auch zwei der aktuellen Betreuer stammen aus der damaligen Jugendfeuerwehr. Ab dem 1. November 2019 beginnen zehn Kinder mit den Gruppenstunden im Zwei-Wochen-Rhythmus. Fünf weitere Kinder stehen schon in den Startlöchern.

 

  • 08.10.2019: Lesung "Grenzfälle"

Am 15. Oktober ist der "Tag des weißen Stocks". Dazu findet in der Stadtbibliothek in Kooperation mit dem Eberswalder Freundeskreis Blinder und Sehbehinderter eine Buchvorstellung und ein Gespräch mit dem blinden Schriftsteller Klaus Körner und der Autorin Barbara Ahrens statt. In der Lesung aus der Anthologie "Grenzfälle" werden Texte aus Brandenburg und Schleswig-Holstein zum Thema Grenzen gelesen. 18 Uhr in der Stadtbibliothek im Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio.

 

  • 02.10.2019: Herbstferien in Eberswalde

In den Herbstferien können sich die Eberswalder Schülerinnen und Schüler auf Angebote der Stadt freuen. Während der schulfreien Tage im Oktober wird der „Club am Wald“ für Eberswalder Jugendliche geöffnet und bietet ein zusätzliches Ferienprogramm. Wer Interesse hat, den „Club am Wald“ kennen zu lernen und die verschiedenen Angebote zu nutzen, kann sich unter der Telefonnummer 03334-33004 voranmelden. Bei schönem Wetter steht die Außenanlage für verschiedene Outdoor-Spiele zur Verfügung. Die wechselnden Angebote werden täglich zwischen 14 und 17 Uhr durchgeführt. Der Jugendclub „Stino“ in hat während der Ferien zu den gewohnten Zeiten, Dienstag bis Samstag von 13 bis 20 Uhr, geöffnet. Das Eberswalder Museum hält für Ferienkinder im Zeitraum 8. bis 11. Oktober 2019 drei verschiedene Angebote bereit. Voranmeldungen bitte unter der Telefonnummer 03334/64520. Auch in der Zooschule werden Feriengäste mit einem Programm empfangen. Man lernt alles über die Vorbereitung, die man selbst im Garten treffen kann, um den einheimischen Tieren einen Platz für den Winter zu bieten. Zusätzlich bietet die Zooschule in beiden Ferienwochen Bastelangebote wie z. B. Herbstliche Dekorationen für Fenster basteln, Stoffbeutel mit Herbstmotiven bemalen, Nutzung von Kartoffeln um schöne Motive auf Papier zu drucken, an. Die Angebote in der Zooschule stehen jeweils von  9 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr zur Verfügung. Es wird um vorherige Anmeldung unter der Telefonnummer 03334 22809 oder E-Mail: zooschule@eberswalde.de gebeten. An der Zookasse sind pro Kind zzgl. zum Eintritt 1,50 € für die Zooschulkarte zu bezahlen.

 

  • 01.10.2019: Start der Eltern-AG

Die Eltern-AG startet Anfang des nächsten Jahres ihren nächsten Kurs. In dem Kurs kann man sich mit anderen Eltern treffen und Fragen zur Erziehung (und der eigenen Situation als Elternteil) besprechen. Es sind immer Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen dabei, die bei besonderen Fragen gezielt weiterhelfen können. Der genaue Starttermin steht noch noch nicht fest, aber es besteht bereits jetzt die Möglichkeit, sich schon mal anzumelden! Entweder kjhb.ekz@remove-this.telta.de oder 0152-56798941, Jane Hirt oder Gabi Melzow.

 

  • 22.09.2019: JuDiEs Night

Am 27. September ist JudiEs Night im Familiengarten in Eberswalde! An diesem Abend können Jugendliche bis 27 Jahre über die Projektideen abstimmen, die andere Jugendliche in einem Wettbewerb bis 02. September eingereicht haben. Die Gewinnerprojekte erhalten eine Förderung von bis zu 1.000 EUR. Außerdem: Livemusik, Karaokebox, Shuffle Dance Kurs, ein Streetsoccer Turnier, Graffiti, E-Sports, ein Workshop zu digitaler Musik, E-Scooter und Segways testen, Bogenschießen, Essen und Getränken und und und ... Um 20:30 Uhr werden die Gewinner*inner mit ihren Projektideen bekanntgegeben. Im Anschluss laden DJs zum Tanzen ein. Der Eintritt ist frei!

 

  • 19.09.2019: Schaukeln mit der ganzen Familie

Der Stadthafen ist um eine Attraktion reicher. Am Donnerstag, dem 19. September 2019, wurde die erste Eberswalder Familienschaukel eingeweiht. Kinder der Kita „Sonnenschein“ und des Eltern-Kind-Zentrums Brandenburgisches Viertel zerschnitten nicht nur gemeinsam mit Bürgermeister Friedhelm Boginski das obligatorische Band, sondern nutzen das neue Gerät gleich mit großer Freude. „Hier kann man ganz wunderbar die Seele baumeln lassen“, so Friedhelm Boginski. „Die Familienschaukel ist ein weiterer Beitrag zu unserer familienfreundlichen Stadt, in der Familien einen ganz großen Wert besitzen. Und hier am Finowkanal ist sie optimal fußläufig von der Innenstadt erreichbar“, so der Bürgermeister weiter. Mit der Wahl des Standortes wurde auch das gesamte Areal erneut aufgewertet und die Aufenthaltsqualität erhöht. Entstanden war die Idee zur Errichtung der Familienschaukel nach einem Besuch der Referentin für Generationen, Gleichstellung und Behinderung, Katrin Forster-König, in Magdeburg im vergangenen Jahr. Dort hatte sie eine ähnliche Konstruktion gesehen und schnell entstand die Idee, dass man auch in Eberswalde Familienschaukeln aufstellen sollte. „Der Dank gilt hier auch dem Bauhof der Stadt für die Unterstützung des Verfahrens“, so Katrin Forster-König. Innerhalb eines guten Jahres wurde das Projekt von der ersten Idee bis zur Einweihung umgesetzt. Dabei ist Schaukeln nicht nur ein großer Spaß, sondern fördert auch die Entwicklung von Kindern sowie das soziale Miteinander. Es gibt Pläne, noch weitere Familienschaukeln im Stadtgebiet aufzustellen. Ausführende Firma war die SIK Holzgestaltungs GmbH, die unter anderem auch das neue Zarenschloss im Familiengarten angefertigt hatte. Der Auftragswert für die Schaukel lag bei gut 6.300 EUR.

 

  • 19.09.2019: Der Bürgermeister sagt danke

Auch in diesem Jahr wird die Stadt Eberswalde diejenigen Seniorinnen und Senioren, die sich herausragend ehrenamtlich für die Stadt und ihre Menschen engagieren, würdigen und ihnen danken. Aus diesem Grund lädt Bürgermeister Friedhelm Boginski alle Vereine, Träger und Initiativen, aber auch Einzelpersonen dazu ein, entsprechende Empfehlungen einzureichen: „Gefragt sind Vorschläge für Seniorinnen und Senioren, die sich verlässlich und mit besonders großem Engagement uneigennützig für andere, für die Arbeit in Gruppen oder das Gemeinwohl in der Stadt Eberswalde insgesamt einsetzen“, so der Bürgermeister. Einreichungen mit Angaben zur vorgeschlagenen Person (Name, Anschrift und Telefonnummer) sowie einer kurzen Begründung des Vorschlags sind bis zum 31. Oktober 2019 möglich. Die schriftlichen Einreichungen sind an die Seniorenreferentin der Stadt Eberswalde, Frau Katrin Forster-König, zu richten; auch elektronische Einreichungen sind möglich: seniorenreferentin@remove-this.eberswalde.de. Die Würdigung des Bürgermeisters wird in feierlichem Rahmen im Dezember dieses Jahres stattfinden. Den vorgeschlagenen Seniorinnen oder Senioren wird hierfür rechtzeitig eine persönliche Einladung zugesandt.

 

  • 16.09.2019: Stippvisite in der Wohngruppe "Neuland" des HSI

Wie familienfreundlich ist Eberswalde und welche konkreten Angebote für Familien gibt es in der Stadt? Diesen Fragen nimmt sich Bürgermeister Friedhelm Boginski weiterhin an und machte sich so am 29. August 2019 vor Ort ein Bild von der Wohngruppe „Neuland“ des Vereins „Haus Sozialer Integration“ (HSI). Der Bürgermeister konnte sich während des Besuchs einen nachhaltigen Eindruck über die Arbeit des HSI verschaffen. „Mich beeindruckt die Herangehensweise, die hier tagtäglich gelebt wird und ich denke, dass die Eltern in der Neuland-WG ein optimales Umfeld haben, um für sich eine selbstbestimmte Perspektive aufzubauen.“ so Friedhelm Boginski. Die anwesenden Mütter freuten sich sichtlich über den Besuch des Bürgermeisters, der sich sehr interessiert zeigte, mehr über die Lebenssituationen der jungen Frauen zu erfahren. Und nicht allein wegen der Gespräche, auch darüber hinaus hat die Stippvisite in der Wohngruppe bleibende Spuren hinterlassen, denn der Bürgermeister ließ es sich nicht nehmen, sich auf einem gemeinsam gestalteten Gruppenbild malerisch zu verewigen. Das so entstandene Bild hat seinen Platz bereits im großen Gemeinschaftsraum gefunden. Die Wohngemeinschaft ist ein stationäres Angebot für – meist alleinerziehende – Mütter und Väter mit ihren Kindern, die hier von einem Team aus Pädagogen, Therapeuten und Heilpädagogen begleitet werden. „Für uns bestimmen die Werte Akzeptanz, Lebendigkeit, Achtung und Ehrlichkeit unser Handeln für die und mit den Eltern und Kindern“, sagt Angelique Thomas-Scheffler, die die Wohngruppe leitet. Aktuell werden in der Neuland-WG drei junge Mütter und ein Vater mit insgesamt fünf Kindern im Alter von sechs Monaten bis zu zweieinhalb Jahren begleitet. Unterstützungsbedarfe der Eltern sieht die Wohngruppenleiterin insbesondere im Finden der eigenen Rolle als Mutter bzw. als Vater. „Hier bei uns können die Eltern in einem annehmenden und wohlwollenden Umfeld die nötige Ruhe und Struktur finden. Auf diesem Wege können wir die Mütter und Väter in ihren Bewältigungsaufgaben im Alltag mit Kind, in ihrer Bindungsfähigkeit zum Kind sowie in ihrer Feinfühligkeit als Mutter bzw. Vater unterstützen und bestärken“, so Thomas-Scheffler. Die Stippvisiten des Bürgermeisters finden im Rahmen des Lokalen Bündnis für Familie Eberswalde statt und sollen einen Beitrag dazu leisten, den vielen Einrichtungen, Angeboten und Initiativen für Familien aller Generationen in der Stadt eine größere Öffentlichkeit zu geben. Neben der Wohngruppe „Neuland“ betreut der HSI auch weitere Einrichtungen im Stadtgebiet von Eberswalde. Die Verweildauer und Betreuung der Eltern in den Einrichtungen richtet sich nach den jeweils individuellen Bedürfnislagen.

 

  • 30.08.2019: Kita "Spielhaus" - Anbau in Rekordzeit fertiggestellt und übergeben

Am Freitag übernahmen die Kinder den neuen Anbau der Kita Spielhaus. Gemeinsam mit dem Bürgermeister Friedhelm Boginski schnitt Kita-Kind Eva das Band durch und nahm die neuen Räume in Besitz. In Rekordzeit - Baubeginn war April gewesen - stellte das Bauunternehmen Kleusberg das Gebäude fertig. Zufahrt und Außengelände sind noch ein Provisorium, aber vollständig nutzbar. Die Gestaltung des Außengeländes erfolgt im Frühjahr. Bürgermeister Friedhelm Boginski betonte in seiner Ansprache, dass Eberswalde daran arbeitet, zukünftig eine Vorratshaltung an Kita-Plätzen zu erreichen. Der Ausbau der städtischen Strukturen soll dem Bedarf, der durch den einsetzenden Zuzug entsteht, gerecht werden. Ähnlich formulierte es der Landrat Daniel Kurth, der davon sprach, dass die Region "Wachstum erst wieder lernen müsse". Für beide Verwaltungsoberhäupter ist der Neubau ein Beispiel für eine gelungene Kooperation von Verwaltungen und Bauunternehmen. Der Bau zeigt, dass kurze Realisierungszeiträume möglich sind. Hier hatte die Modulbauweise einen großen Anteil. Vorgefertigte Module wurden neben dem Altbau aufgestellt und vor Ort zur Kita ausgebaut. Finanziert wurde das 2,5 Millionen Euro teure Projekt mit etwas weniger als 1 Million Euro an Fördermitteln des Landes, die der Landkreis der Stadt durchreichte. Mit der Fertigstellung haben jetzt in der Ostender Kita Spielhaus insgesamt 164 Kinder einen guten Start in ihre Bildung. Mit Einzugsgebiet nach Tornow und Sommerfelde stehen Kindern ab 0 Jahren moderne Räume zur Verfügung, die den Jüngsten von 0-4 Jahren einen für sie konzipierten, geschützten Bereich bieten. Neben den Kindern wird die Innenfläche von 560m² von 16 pädagogischen Fachkräften genutzt. Die Kita „Spielhaus“ ist auf den mathematisch-naturwissenschaftlichen Bildungsbereich ausgerichtet und mehrfach als „Haus der kleinen Forscher“ ausgezeichnet worden.

 

  • 30.08.2019: Große Freude bei den Jüngsten der Kita "Pusteblume"

Die Krippenkinder der Kita „Pusteblume“ konnten sich vor geraumer Zeit über eine Spende von Spielsachen und Sandspielzeug der City Kaufhaus Herber GmbH Eberswalde freuen. Alle Kinder und Pädagogen der Kita „Pusteblume“ bedanken sich hiermit ganz herzlich bei Geschäftsinhaber Manfred Herber und seinem Team. Sozialdezernent Prof. Dr. Jan König lobt in diesem Zusammenhang die gute Zusammenarbeit der städtischen Unternehmen mit den Kindertageseinrichtungen sowie das soziale Engagement der regionalen Wirtschaft.

 

  • 29.08.2019: Fête de la Viertel – Das Stadtteilfest im Brandenburgischen Viertel

Am Samstag, dem 7. September 2019, findet zum zweiten Mal das Stadtteilfest, Fête de la Viertel, auf dem Potsdamer Platz im Brandenburgischen Viertel statt. „Im Vergleich zum letzten Jahr hat sich die Fläche des Festes vergrößert, denn auch der Vorplatz der Grundschule Schwärzesee bietet Aktions-, Bewegungs- und Spielangebote für Kinder und Erwachsene. Von 15:00 bis 21:00 Uhr wollen wir zeigen, was das Brandenburgische Viertel zu bieten hat", so Ute Truttmann vom Quartiersmanagement Brandenburgisches Viertel. Neben einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm mit Musik und Gesang, zahlreichen kulinarischen Angeboten, verschiedenen Mitmachaktionen und sportlichen Aktivitäten, wartet auf die Besucher eine Hüpfburg, Bogenschießen sowie Segways und Pedelecs zum Ausprobieren. Wer Lust hat kann sich zudem beim Spirkus-Mitmachzirkus im Jonglieren üben. „Zusätzlich zu dem russischen Chor, pakistanischem und somalischem Gesang und Teatime sorgen die Live Bands „Experience" und „One World" für Stimmung auf dem Platz. Linedancer und Boggie Woogie laden zum Tanzen ein. Auch in diesem Jahr moderiert DJane Lady Undertone das musikalische Programm für Jung & Alt. Am Abend legen Larick & Lotti auf. Kommen Sie also vorbei und lassen Sie sich überraschen", so Ute Truttmann. Organisiert wird das Fest vom Quartiersmanagement im Brandenburgischen Viertel. Unterstützt wird das Fest vom städtischen Kulturamt, der WHG Wohnungsbau- und Hausverwaltungs-GmbH, der Wohnungsgenossenschaft Eberswalde 1893 eG und den vielen Akteuren und Einrichtungen vor Ort.

 

  • 25.08.2019: Offene Bühne der Kulturen mit "Klassik Open Air"

Am Sonntag, den 25. August, kurz nach 11:30 Uhr, eröffnete Bürgermeister Friedhelm Boginski erstmals die Offene Bühne der Kulturen mit "Klassik Open Air". In seiner kurzen Ansprache betonte er die Vielfalt unterschiedlichster Kulturen als Reichtum, aus dem die Stadt schöpfen könne. Moderiert wurde die Veranstaltung von Benjamin Stöwe. Die Offene Bühne hat das Ziel, den vielfältigen künstlerischen Talente der Stadt eine Bühne zu geben. Gleich zu Beginn spielte Abdo Hasan auf der Zaz, einem kurdischen Saiten-Instrument. Seine Tochter hatte er mit auf die Bühne gebracht - sie sang, er begleitete sie auf seinem Instrument. Ella Me übernahm die Bühne und präsentierte an Joan Baez angelehnte Folksongs. Mêvan Younes folgte ihr mit dem Heval-Trio. Die Musiker sind weit über die Grenzen Eberswaldes anerkannt und erfolgreich. Frollein Neumann - das ist die in Eberswalde geborene Anja Neumann - spielte selbstgeschriebene Lieder, die sich nicht nur mit ganz persönlichen Fragen sondern auch mit gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen. Das Tanzhaus Eberswalde und die Tanzgarde des SV Motor Eberswalde präsentierten Tanzkunst in einer Breite vom klassischen Ballett bis zu moderneren Formen. Nach der wie jedes Jahr bereits gut besuchten Anspielprobe beschrieb das Brandenburgische Konzertorchester Eberswalde mit Stücken aus Opern die Beziehung zwischen Mann & Frau. Der Gospelchor der Evangelischen Stadtkirchengemeinde mit Hans-Peter Giering fügte der Offenen Bühne eine weitere energiegeladene Facette hinzu. Den Abschluss bildete das Eberswalder Salsa-Kombinat Les Jabates, das es nach einem langen Programm schaffte, die Eberswalder vor dem Rathaus zum Tanzen zu bringen. Alle beteiligten Künstler, u.a. auch das Brandenburgische Konzertorchester Eberswalde, schätzten die Möglichkeit, ihre Kunst in einem bunten Feld Eberswalder Künstler und Künstlerinnen einem ebenso vielfältigen Pubklikum zu präsentieren. Für das Publikum war es angesichts der prallen Sonne und des Lärms von der Bundesstrasse gelegentlich etwas anstrengender - belohnt wurde es aber durch die vielfältigen musikalischen Ausdrucksformen und die Spielfreude der teilnehmenden Musiker und Musikerinnen.

 

  • 10.08.2019: Zoofest mit Tiertaufe

Gut besucht war das Zoofest zum 90jährigen Bestehen des Eberswalder Zoos. Unter ihnen waren auch zahlreiche Besucher und Besucherinnen mit ihren Familien aus dem benachbarten Polen. Für Zoodirektor Dr. Bernd Hensch ist es gleichzeitig sein 30jähriges Dienstjubiläum, zu dem ihm die Mitarbeitenden mit Blumen und einer Urkunde gratulierten. Zu offiziellen Eröffnung des Festes durch Zoodirektor Dr. Hensch und Wirtschafts-, Sozial- und Kulturdezernent Prof. Dr. Jan König für die Stadt Eberswalde war die Eberswalder Künstlerin Dagmar Frederic anwesend, die auch einen Teil des Festprogramms mit ihren Liedern bestritt. Für Dagmar Frederic ist ihre Kindheit eng mit dem Zoo verbunden - ihr Vater baute den Zoo mit auf und sie verbrachte ihre Kindheit und Jugend dort. Entsprechend gab es einige Anekdoten dazu. Für die zahlreichen Kinder gab es ein buntes Kinderprogramm mit Jonglage, Clownerie, Schminken und etlichen anderen Angeboten. Zur Taufe eines jungen Serval auf den Namen Dagmar war der Herr Landrat Daniel Kurth mit dabei. Bäcker Björn Wiese half beim Anschnitt der Geburtstagstorte. In den Abend hinein begleitete die zahlreichen Besucher wieder Musik der Band. 

 

  • 31.07.2019: Jetzt Bookii-Stifte in der Stadtbibliothek

5 neue Bookii-Hörstifte und 19 dazu passende Bücher können seit 1. August ausgeliehen werden. Mit den Stiften wird eine Stelle in einem Bookii-Buch angetippt und ein Originalgeräusch oder Musik zur Geschichte ertönt, ein kleines Rätsel wird angeboten oder zusätzliche Informationen werden vorgelesen. Aktuell sind die vorhandenen Medien für 4-10 Jährige ausgelegt, es folgen aber in Kürze Sprachkurse, Reiseführer und andere, die auch für ältere Bibliotheksnutzer von Interesse sein können. Auf die Bookii-Stifte kann auch Musik geladen werden, so dass sie wie ein MP3-Player verwendbar sind. Neben den Bookii-Stiften stehen weitere Medien, die den Lese-Spaß erweitern, zur Ausleihe bereit. Ting-Stifte und Medien, tiptoi mit Stiften und Medien und Tonie-Medien können durch die 3.365 registrierten Bibliotheks-Nutzer*innen entliehen werden. Den Bookii-Tisch hat übrigens Hartwig Mahler von der Buchhandlung Puppe-Mahler gesponsort.

 

  • 25.07.2019: Kinder der Kita "Spielhaus" freuen sich über Spende

Die Kita "Spielhaus" erhielt am 25. Juli 2019 einen Spendenscheck über 3.800 EUR der Firma Alko Fördertechnik GmbH überreicht. Mitarbeiter des Eberswalder Unternehmens hatten anlässlich des 25. Firmenjubiläums Spenden gesammelt, die von Betriebsleiter Frank Haupt an die Leiterin der Kita, Britta Schulz, übergeben wurden. „Ich finde es toll, dass mit der Alko Fördertechnik GmbH ein Unternehmen aus der Region die städtische Infrastruktur auf diese Weise unterstützt. Im Namen der Stadt möchte ich mich dafür ganz herzlich bedanken“, freute sich Bürgermeister Friedhelm Boginski. „Eine Spende in einer solchen Höhe ist schon etwas Besonderes, damit können wir direkt die Wünsche der Kinder für unsere neuen Gruppenräume umsetzen“, ergänzte Britta Schulz. Auch die Kinder freuten sich sehr und bedankten sich mit einem Ständchen. Für die Kita "Spielhaus" kommt die Spende passend zur feierlichen Eröffnung des neuen Anbaus mit 41 zusätzlichen Kitaplätzen am 30. August 2019. Mit ihm erhöht sich die Kapazität der Kita auf insgesamt 164 Plätze. Die Alko Fördertechnik GmbH produziert Aufzüge und hat ihren Hauptsitz in Eberswalde.

 

  • 05.06.2019: Sommerferienkalender 2019

Vom 20. Juni bis zum 02. August 2019 haben die Kinder und Jugendlichen in Brandenburg und Berlin Sommerferien. Zur abwechslungsreichen Gestaltung ihrer Freizeit zeigt der Sommerferienkalender 2019 den Eberswalder*innen, was in ihrer Stadt so alles los ist. So können Kinder, Jugendliche und Eltern sich schon vor der freien Zeit einen Überblick über die Vielfalt des Angebots verschaffen und ihre Freizeit planen. Der Kalender enthält vielfältige Angebote - von einzelnen Aktivitäten, über Projekte, bis hin zu Ausflügen - und informiert auf 24 Seiten über Angebote und Anbieter*innen aus Eberswalde und der Region. Der Sommerferienkalender 2019 liegt in zahlreichen öffentlichen Einrichtungen der Stadt Eberswalde aus und ist zudem auf der Homepage www.eberswalde.de abrufbar.

 

  • 02.05.2019: Eberswalder Familienwoche vom 14. bis 19. Mai 2019

Vom 14. bis 19. Mai 2019 wird in Eberswalde wieder die Familienwoche stattfinden. Die fünfte Ausgabe der gemeinsamen Veranstaltung des Lokalen Bündnisses für Familie und der Stadt Eberswalde trägt in diesem Jahr das Motto "Musik & Tanz verbinden". Schirmherr des Familienbündnisses und der Familienwoche zugleich ist Bürgermeister Friedhelm Boginski, der an vielen Veranstaltungen innerhalb der Woche auch persönlich teilnehmen wird. "Familien sind aus meiner Sicht ein hohes Gut und damit ist Familienfreundlichkeit für mich ganz besonders wichtig", so der Bürgermeister. "Eberswalde hat für Familien in allen Spielarten, für Jung und Alt so viel zu bieten. Die Familienwoche ist die perfekte Gelegenheit für alle, diese Möglichkeiten unserer Stadt näher kennenzulernen." Und so ist auch für jede Altersklasse und für jedes Interesse etwas dabei: Für die Kleinsten startet die Familienwoche am 14. Mai mit einer Lese- und Bilderbuchreise in der Stadtbibliothek, in die ab 16 Uhr auch das Sprachencafé zu Besuch kommt und vom bunten Alltag in Familien erzählen wird. Anlässlich des Internationalen Tages der Familie am 15. Mai lädt das Lokale Bündnis für Familie Eberswalde gemeinsam mit dem Bürgermeister ab 16 Uhr zu einem offenen Treffen in die Stadtbibliothek. Zu Melodien der Bläserklasse der Bruno-H.-Bürgel-Schule wird die Vielgestaltigkeit familiärer Bezüge in den Fokus gestellt. Und im Brandenburgischen Viertel veranstaltet die Kita "Gestiefelter Kater" gemeinsam mit der Kita "Kleeblatt" ein offenes Familienfest. Am Mittwoch, dem 16. Mai wird in der Zoogaststätte "Brauner Bär" der traditionelle Seniorentag stattfinden. Zu Salonmusik des Brandenburgischen Konzertorchesters wird Kaffee und Kuchen gereicht. Eine kleine Akteursmesse lädt zu einem Informations- und Aktionsspaziergang ein. Die Akademie 2. Lebenshälfte Kontaktstelle Eberswalde wird den Gästen des Seniorentages die Chancen der Digitalisierung näher bringen und selbstverständlich gibt es die Gelegenheit, einigen Tieren hautnah zu begegnen. Wie in den letzten Jahren werden am Freitag, dem 17. Mai in den Kitas und Horten der Stadt am Nachmittag kleine Familienfeste gefeiert: Sport, Clownerie und Puppenspiel, Karaoke und Kindertanz, Waffeln und Grill… Für den späten Nachmittag ab 17 Uhr wird bei Klängen von Buena Vista Social Club auf den Marktplatz zum Salsa-Tanzen eingeladen. In Spechthausen wird der Freitag traditionell dazu genutzt, das Familiensportfest zu veranstalten – eine gute Gelegenheit, zusammenzukommen, sich beim Gummi-Stiefel-Weitwurf oder Schubkarren-Wettrennen sportlich zu messen. Am Samstag, dem 18. Mai findet ein großes Familienfest im Park am Weidendamm statt, das mit "Guten Morgen Eberswalde" startet. Im Anschluss wird zum kulinarischen Basar „Essen mit Händen“ geladen – ein Mitbring-Buffet, auf dem mitgebrachte Köstlichkeiten aus den unterschiedlichsten kulinarischen Bezügen und lokalen Regionen von Eberswalde, Brandenburg, Deutschland und der Welt aufgetischt werden. Alle Eberswalderinnen und Eberswalder sind eingeladen, das Buffet mit eigenen Kreationen und Leckereien, die man gut mit den Händen essen kann, zu bereichern. Ab 14 Uhr führt das Brandenburgische Konzertorchester "Tänze der Kulturen" auf – das Mit-Tanzen ist ausdrücklich erwünscht. Und zum Abschluss der Familienwoche dürfen sich am Sonntag, dem 19. Mai alle auf eine ganz besondere Überraschung freuen. Zusätzlich wird im Verlauf der Familienwoche die mittlerweile siebente Ausgabe des Eberswalder Familienwegweisers veröffentlicht. Das komplette Programm der Familienwoche kann auf der Homepage der Stadt Eberswalde www.eberswalde.de eingesehen werden.

 

  • 12.04.2019: Kita "Spielhaus" ist zukunftsfähig

Gespannt warten die Kinder auf die Grundsteinlegung für die Erweiterung der Kita „Spielhaus“ in Ostend. Deshalb machen Bürgermeister Friedhelm Boginski und Baudezernentin Anne Fellner es kurz und schreiten mit den Kindern zur Tat. Eine Stahl-Kartusche wird mit ein paar Münzen, einer Zeitungsausgabe vom 10. April 2019 sowie Zeichnungen gemeinsam gefüllt. Anschließend wird sie fachmännisch für die Nachwelt von den Kindern im Boden versenkt, Baudezernentin Anne Fellner legt ein paar Kellen Mörtel darauf und der Bürgermeister stellt sicher, dass kein Kind auf der Baustelle zu Schaden kommt. Zuvor hatten beide in ihren kurzen Grußworten das Besondere an dem Neubau hervorgehoben: Er wird im Sommer schon bezugsfertig sein. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, beschreitet das Baudezernat einen neuen Weg. Die Kita erhält einen Neubau in Modulbauweise. Nur so ist die Einhaltung einer Bedingung aus dem Fördermittelbescheid einzuhalten. Die Fertigstellung muss bis Ende Juli erfolgen. Bürgermeister Friedhelm Boginski bedankte sich für das Engagement aller beteiligten Partner. Insbesondere lobte er die Zusammenarbeit mit dem Landkreis Barnim und sagte: „Unser Ziel ist: Jeder soll einen Kita-Platz bekommen!“ Das Vorhaben kommt der Kita im Stadtteil Ostend mit Einzugsgebiet nach Tornow und Sommerfelde zugute. Es werden zukünftig 164 Kinder ab 0 Jahren betreut werden können. Der Neubau ist besonders für Kinder im Alter von 0 bis 4 Jahren konzipiert worden, um den Jüngsten einen angepassten geschützten Bereich zu bieten. Auf den etwa 560m² Innenfläche arbeiten 13 Erziehrinnen und 1 Erzieher. Die Profil der Kita „Spielhaus“ orientiert sich am mathematisch-naturwissenschaftlichen Bildungsbereiches. Sie erhielt bereits 5-mal die Auszeichnung „Haus der kleinen Forscher“.

 

  • 03.04.2019: 11. Eberswalder Freiwilligentag am 04.05.2019

Bereits zum elften Mal findet der Freiwilligentag in Eberswalde statt. Eberswalder*innen erhalten die Gelegenheit, an einem Tag Gutes zu tun und so gemeinnützige Einrichtungen und deren Arbeit kennenzulernen und andere aktive Menschen zu treffen. Auch in diesem Jahr gibt es wieder viele spannende Angebote, die ganz verschiedene Interessen ansprechen. Nebenbei können Freiwillige auch für sich persönlich etwas dazu lernen. So kann man beim Putzen von Stolpersteinen etwas über die Lebens- und Leidensgeschichte ehemaliger jüdischer Bewohner*innen erfahren, beim Malern und Pflanzen ins Tanzhaus Eberswalde reinschnuppern, im Altenpflegeheim "Freudenquell" mit älteren Menschen Bewegungsspiele machen oder für sie singen und musizieren. Auch für gärtnerisch Interessierte bieten sich vielfältige Möglichkeiten, zum Beispiel kann man im Gemeinschaftsgarten im Brandenburgischen Viertel lernen, was ein Hügelbeet ist und wie es angelegt wird, oder auf dem "Neuen Blumenplatz" bietet sich fachlicher Austausch mit einem erfahrenen Garten- und Landschaftsarchitekt*innen an. Die Lebenshilfe freut sich über Freiwillige, die den Tag gemeinsam mit einem Menschen mit einer kognitiven oder körperlichen Behinderung erleben möchten. Ein ganz neues Projekt, bei dem gegenseitige Schwellenängste abgebaut und Blickwinkel geöffnet werden sollen. Die Bürgerstiftung Barnim Uckermark, als Hauptorganisatorin des Freiwilligentages bietet auch in diesem Jahr wieder mehrere eigene Projekte an. Alle Beteiligten mögen sich auf gesellige Pausen in ihren Projekten und den Dankeschön-Abend im Paul-Wunderlich-Haus freuen, wo man in fröhlicher Runde zusammenkommt, die Ereignisse des Tages austauschen und das Geschaffte feiern kann. Die 36 Angebote und die Möglichkeit, sich online anzumelden, finden sich ab sofort im Internet unter www.freiwillig-in-eberswalde.de/mitmachen-freiwilligentag sowie auf dem Flyer überall im Stadtgebiet.

 

  • 21.03.2019: Die Familiengarten-Saison beginnt - ein Ausflugsziel für die ganze Familie

Noch vor der Osterzeit öffnet der Familiengarten Eberswalde seine Pforten. Ab dem 30. März 2019 können Eberswalder und ihre Gäste den Freizeitpark inmitten der Stadt wieder besuchen. Auf 17 Hektar locken viele Attraktionen: neben Tobe- und Spielspaß für die Jüngsten lässt sich im Grünen Klassenzimmer die Natur hautnah begreifen. Aber auch zahlreiche hochkarätige Veranstaltungen locken in der Saison in den Familiengarten und versprechen bleibende Kulturerlebnisse. Die Winterpause wurde genutzt, um die Saison 2019 vorzubereiten. Unter anderem wurde ein neuer Wasserspielplatz für alle kleinen und großen Kinder errichtet und alle Spielgeräte und Holzhäuser sind frisch gewartet, gestrichen und einsatzbereit. Der Familiengarten Eberswalde wird bis Ende Oktober wieder täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet sein.

 

  • 21.03.2019: Eberswalder Sculwald eröffnet

Der Eberswalder Schulwald wurde am 21. März 2019 eröffnet. Zahlreiche Kinder nutzen die Gelegenheit, als erste die verschiedenen Lehrpfade und Möglichkeiten des Grünen Klassenzimmers zu nutzen. „Heute sind die Kinder die wichtigsten Bürger Eberswaldes“, so Bürgermeister Friedhelm Boginski, „denn mit dem Schulwald haben wir ein in Brandenburg einmaliges Projekt das den Unterricht dorthin bringt, wo er am schönst ist: nach draußen.“ Der Schulwald ist eine Kooperation der Stadt Eberswalde mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW). Ziel des Schulwaldes ist es, einen Lernort zu schaffen, an denen Kinder, Jugendliche aber auch Erwachsene ganzheitlich die Natur erleben und gestalten können. „Der Schulwald soll die Stärken des Stadtwaldes und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald bündeln und einen Synergieeffekt für die Bürger aus Eberswalde besitzen“, so Stadtförster Mattes Krüger. „Er stellt einen Raum dar, der dazu einlädt, für ein Stück Wald Verantwortung zu übernehmen. Nachhaltiges Handeln wird nahe gebracht und er ermöglicht, die Zusammenhänge im Ökosystem Wald kennenzulernen. Schüler können den Alltag des Försters, Waldarbeiters und Jägers erleben und bekommen die Möglichkeit außerhalb der Schule ihren Teamgeist zu stärken.“ Für den Schulwald wurde eine Waldfläche zur Verfügung gestellt, die zum einen gut erreichbar ist und zum anderen gut gemeinsam entwickelt werden kann. Die Fläche ist ca. 11,5 Hektar groß und zur Zeit überwiegend mit Kiefern bestockt. Der Schulwald befindet sich nördlich des Oder-Havel-Kanals unweit der Wassertorbrücke, linksseitig der L200. Besucher*innen können den Schulwald selbstständig erkunden oder die zusätzlichen Angebote der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald nutzen.

 

  • 06.03.2019: Fotowettbewerb für Eberswalder Familien

Das Lokale Bündnis für Familie Eberswalde ruft ab sofort gemeinsam mit der Stadt zu einem Fotowettbewerb auf. Unter dem Motto "Familie? Das sind wir alle?" sind alle Eberswalder*innen mit dem Wettbewerb eingeladen, authentische und gleichsam kreative Fotografien ihrer familiären Lebenswirklichkeit einzureichen. "Familie ist so bunt und doch immer einzigartig - Bilder sagen ja oft mehr als tausend Worte. bei dem Wettbewerb geht es uns nicht um extravagante oder sensationsgetragene Eindrücke von Familien in unserer Stadt, sondern um Fotografien, die den Charme vom lokalen Familienleben in all seinen verschiedenen Konstellationen abbilden", so Katrin Forster-König, Referentin für Generationen und Familie, die in dieser Funktion auch das Familienbündnis koordiniert. Aus allen eingereichten Fotografien werden insgesamt 10 Familienbilder ausgewählt und mit Sach- und Geldpreisen prämiert. Die ausgewählten Fotos sowie alle weiteren Wettbewerbsbeiträge werden im Rahmen der Eberswalder Familienwoche am 15. Mai 2019 der Öffentlichkeit präsentiert. Die genauen Teilnahmebedingungen sowie Hinweise zum Datenschutz sind auf der Homepage der Stadt Eberswalde www.eberswalde.de nachzulesen. Einsendeschluss ist Freitag, der 12. April 2019. 

 

  • 26.02.2019: Neuer Integrationsmanager für das Brandenburgische Viertel

Bereits seit Anfang des Jahres gibt es mit Sergey Moiseenko einen Integrationsmanager im Brandenburgischen Viertel von Eberswalde. Seine Tätigkeit konzentriert sich vorrangig auf die Integration von Flüchtlingen, wobei er beispielsweise Orientierungsgespräche für Geflüchtete, unter anderem zum Thema Arbeitsmarkt und berufliche Zukunft anbietet. Er unterstützt Geflüchtete bei der Suche nach Ausbildungs- und Arbeitsplätzen und ist auch bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen behilflich. Zusätzlich hilft er bei der Kommunikation mit Behörden und führt Workshops sowie Infoveranstaltungen zum Thema Arbeit in Deutschland durch. "Dank des Förderprogramms "Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten - Vielfalt als Chance" des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg konnten wir mit Sergey Moiseenko einen konkreten Ansprechpartner vor Ort installieren, der Geflüchteten aktiv mir Rat und Tat zur Seite steht", so Wirtschafts- und Sozialdezernent Prof. Dr. Jan König, "Das ist ein wichtiger Beitrag zur Integration hier in Eberswalde". Sergey Moiseenko lebt seit sechs Jahren in Deutschland, hat in Jena Interkulturelle Kommunikation studiert und war zuletzt mehrere Jahre in einem Projekt mit Flüchtlingsbezug in Berlin tätig. Der neue Integrationsmanager ist telefonisch über die Durchwahl 03334 - 81 82 45 sowie per E-Mail zu erreichen: s.moiseenko@remove-this.remove-this.eberswalde.de.

 

  • 20.02.2019: Förderbescheid übergeben

Der Förderverein Akademie 2. Lebenshälfte im Land Brandenburg e. V. hat von Bürgermeister Friedhelm Boginski am 18. Februar 2019 einen Förderbescheid über 50.000 EUR übergeben bekommen. "Quantitativ gesehen stellen Seniorinnen und Senioren den größten Bevölkerungsanteil in Eberswalde", so der Bürgermeister. "Daher ist es wichtig, dass die Akademie ihre Angebote auch in Zukunft umsetzen kann." Dabei ist das Angebot für alle interessierten Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt gedacht. "Es gibt bei uns kein Mindestalter. Jeder ist willkommen, unsere Angebote zu nutzen", so die Vorstandsvorsitzende, Marion Köstler. Im Zentrum der Arbeit des Vereins, der in diesem Jahr seinen 25. Geburtstag feiert, stehen die Koordination ehrenamtlicher Tätigkeiten sowie Angebote des lebenslangen Lernens. Besonders Sprachkurse, der sogenannte Kraftfahrerstammtisch sowie Kurse zum Umgang mit Laptops und Tablets erfreuen sich großer Beliebtheit. "Es gibt viele Ältere, die etwas tun und mit der Entwicklung mithalten wollen. Wir unterstützen und begleiten sie dabei", so Marion Köstler. Insgesamt verzeichnete die Akademie im vergangenen Jahr insgesamt 2.077 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an über 200 Kursen und Veranstaltungen. Die Eberswalder Präsenz des Vereins ist im Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio in der Puschkinstraße 13 beheimatet.

 

  • 19.02.2019: Seniorenbeirat sucht Nachwuchs

Am 14. Februar 2019 lud der Seniorenbeirat der Stadt Eberswalde in das Bürgerzentrum im Brandenburgischen Viertel ein, um aktuelle Projekte und Vorhaben vorzustellen. Der Seniorenbeirat versteht sich als beratendes Gremium, um die Stadtverordnetenversammlung und die Verwaltung für die Belange der Senioren zu sensibilisieren. Er ist in allen Ausschüssen vertreten und hat derzeit 18 Mitglieder zwischen 50 und 82 Jahren. „Wir sind ein sehr aktiver Beirat“, so Dr. Charlotte Canditt, Vorsitzende des Seniorenbeirates. „Wir möchten die Einwohner und Einwohnerinnen der Stadt Eberswalde herzlich einladen, bei uns mitzuwirken, denn auch als Senior kann man Politik aktiv mitgestalten.“ Maximal 25 Mitglieder kann der Seniorenbeirat haben. Aktuell beschäftigt er sich mit der Mobilität im Alter am Beispiel von Elektrofahrrädern und ihrer Unterbringung. Ein anderes Thema ist der Tausch von Wohnungen. Während Senioren oft in zu großen Wohnungen leben, haben Familien oftmals zu wenig Wohnraum. Der Seniorenbeirat setzt sich dafür ein, dass in diesen Fällen Wohnungen einfach getauscht werden können, unter Beibehaltung der jeweiligen Mietpreise. Gleichzeitig intensiviert der Rat die Ausweitung seines Netzwerkes. Gerade ist er Mitglied im Lokalen Bündnis für Familien geworden und arbeitet an einer Patenschaft mit der Grundschule Schwärzensee zum neuen Schuljahr. Mit den Aktivitäten möchte der Beirat noch breiter in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. „Mit dem Seniorenbeirat haben die älteren Menschen in Eberswalde eine starke Lobby. Das Gremium arbeitet gezielt und wir als Stadt profitieren davon, dass die Beiratsmitglieder oft mit ganz konkreten Vorschlägen und Hinweisen an uns herantreten“, so Katrin Forster-König, Referentin für Generationen, Gleichstellung und Behinderung. Der Seniorenbeirat trifft sich einmal monatlich, neue Gesichter sind jederzeit willkommen. Die nächste Sitzung findet am 26. März 2019 im Bürgerzentrum in der Schorfheidestraße 13, statt. Interessierte können mit der Vorsitzenden Dr. Charlotte Canditt in Kontakt treten. Sie ist unter der Nummer 03334/526097 telefonisch zu erreichen.

 

  • 15.02.2019: Einladung zur Frauenwoche

Anlässlich des Jubiläums 100 Jahre Frauenwahlrecht und der bevorstehenden Wahlen lädt das FrauenNetzwerk Barnim aktive Politikerinnen, Kandidatinnen und interessierte Frauen herzlich zu einem Austausch am 08. März ab 17:00 Uhr in das Paul-Wunderlich-Haus. Der Frauentag soll dafür genutzt werden, aktive Frauen in der Politik sichtbar zu machen und Wege für Frauen in die Politik aufzuzeigen. Was brauchen wir, um Bedarfe von Frauen in der Politik umzusetzen? Wie können wir Frauen stärker an der Politik beteiligen? Darüber wollen wir sprechen. Für einen Imbiss ist gesorgt! Nähere Informationen finden sich auf der Internetseite des Veranstalters: www.barnim-netzwerk.de.

 

  • 13.02.2019: Einladung zum Tanz gegen Gewalt an Frauen und Kindern

Am 14. Februar 2019 findet auf dem Eberswalder Marktplatz im Rahmen der weltweiten Kampagne ONE BILLION RISING eine Tanzaktion gegen Gewalt an Frauen und Kindern statt. Die Stadt Eberswalde beteiligt sich an dieser Aktion gemeinsam mit dem Landkreis Barnim sowie dem FrauenNetzwerk Barnim. Um 16.30 Uhr hält Frau Dr. Sylvia Setzkorn, die kreisliche Beauftragte für Gleichstellung, Migration und Integration, einen Vortrag zum Thema. Im Anschluss tanzen Eltern und Kinder gemeinsam unter dem Motto "In Bewegung für Frieden und Respekt." Für die Demo-Veranstaltung wird um einen violett-blau-rosa Dresscode gebeten. Seit 2012 ruft ONE BILLION RISING immer am 14. Februar weltweit Mädchen und Frauen dazu auf, sich auf der Straße tanzend gegen Gewalt einzusetzen. "Ich freue mich, dass wir uns in Eberswalde nun in die Liste anderer deutscher Städte wie Leipzig, Bochum oder auch Potsdam einreihen und erstmals am weltweiten Aktionstag teilnehmen, durch Tanz und klare Worte ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzen und hierdurch Solidarität zeigen", so Katrin Forster-König, Referentin für Generationen, Gleichstellung und Behinderung bei der Stadt Eberswalde.

 

  • 13.02.2019: Bündnistreffen im Rathaus

Bürgermeister Friedhelm Boginski traf sich am 12. Februar 2019 mit den Mitgliedern des Lokalen Bündnisses für Familie Eberswalde. Im Gespräch ging es insbesondere um die Frage, wie man Familien helfen kann, denen Armut droht oder die bereits davon betroffen sind. "Familien sind der wichtigste Bildungsträger. Deswegen ist es wichtig, zu sehen, an welchen Stellen wir als Kommune direkt helfen können", so der Bürgermeister. Zum Bündnistreffen kamen unter anderem Vertreterinnen und Vertreter der Agentur für Arbeit, des Jobcenters, der Stadtbibliothek, von Bildungsträgern und der beiden Eltern-Kind-Zentren in der Stadt. Sie berichteten von ihren Arbeitserfahrungen und Problemen, aber auch von Erfolgen. "Gerade Eltern-Kind-Zentren werden von den Familien sehr gut angenommen und leisten einen wichtigen Beitrag vor Ort", so Katrin Forster-König, Referentin für Generationen, Gleichstellung und Behinderung.

 

  • 02.02.2019: Projektbeginn - Bewegung á la Hengstenberg

Hengstenberg hält Einzug in die Kita "Gestiefelter Kater".  Am Freitag, dem 1. Februar 2019 wurde offiziell das Jahresprojekt "Bewegung á la Hengstenberg" in der städtischen Kita gestartet. Die namensgebende Pädagogin Elfriede Hengstenberg hat ein Spiel- und Bewegungskonzept entwickelt, dass die Bewegungsvielfalt der Kinder und ihr Selbstvertrauen stärken soll. Die Unfallkasse Brandenburg finanziert im Jahr 2019 das Projekt für 5 Kitas aus Brandenburg. Die Kita "Gestiefelter Kater" aus Eberswalde ist eine davon. Derzeit werden in der Einrichtung durch die 24 Erzieherinnen und Erzieher 155 Kinder betreut. Kitaleiterin Dörthe Schmidt ist stolz und voller Vorfreude auf die kommenden Monate. "Durch die zur Verfügung gestellten Spielgeräte ist es unserem Team möglich den Kindern das Spielen mir möglichst allen Sinnen bekannt zu machen. Freies Spiel ist von enormer Bedeutung für die Persönlichkeitsentwicklung und einer vollen Bewegungsentwicklung unserer Kinder" bemerkt die Kitaleiterin. Ein Jahr lang wird die Kindertagesstätte im eigenen Haus die hölzernen Bewegungsmaterialien testen. Für die neuen Spielgeräte gibt es allerdings keine Spielanleitungen. Die Spielleiter, Balancierstange, das Wackel- und Rutschbrett sowie die kleine Kippschale und kleine Kipphölzer sollen von den Kindern spielerisch entdeckt werden. Die Kinder erleben, zu welchen Bewegungen ihr Körper fähig ist und spüren dabei Raum und Körpergrenzen. Beim Spielen gibt es fünf Regeln: Barfuß, nicht drängeln, nicht meckern, tue nur das, was du dir alleine zutraust und lass dir Zeit. Die Kita wird zudem zusammen mit der Kita "Rappel-Zappel" aus Hoppegarten an zwei Teamschulungen teilnehmen, sowie durch den Spielpädagogen Peter Fuchs pädagogisch beraten und begleitet. "Ziel sind starke und kompetente Kinder die spielerisch das Lernen lernen und somit Fit für die Schule sind", so Peter Fuchs. Auch Kerstin Ladewig, Leiterin des Amtes für Bildung, Jugend und Sport, freut sich auf das kommende Jahr und ist gespannt auf die Ergebnisse und Meinungen der Kinder, Eltern und Erzieher. "Eine tolle Entscheidung der Kita-Leitung die zur Förderung des eigenen Spiels und der Entwicklung der Kreativität sowie der motorischen Fähigkeiten für aller Kinder in der Einrichtung beiträgt".

 

  • Kita "Nesthäkchen" bekommt neue Schaukel

Für die Kinder der Kita "Nesthäkchen" in Finow brachte das neue Jahr auch ein neues Spielzeug. Für die 82 Kinder der Einrichtung wurde am 3. Januar 2019 eine neue Vogelnest-Schaukel übergeben. "Die Kinder sind begeistert von der neuen Schaukel und können gar nicht genug bekommen", so Erzieherin Franziska Herm. Das neue Spielgerät wurde zu fast gleichen Teilen aus den Mitteln der Kita sowie durch Unterstützung von Betrieben, wie der WHG, und Privatpersonen finanziert. Kathleen Weiß von der WHG. "Als die Kita an uns herantrat und anfragte, ob wir sie bei der Beschaffung unterstützen würden, mussten wir nicht lange überlegen. Wir sehen es als unsere Aufgabe als regionaler sozialer Träger solche Projekte zu unterstützen und freuen uns, dass die Kinder jetzt noch mehr Möglichkeiten zum Spielen haben." Das neue Spielgerät kostete insgesamt 1.800 EUR.

 

  • Bibliothek blickt auf ein gutes 2018 zurück

Das vergangene Jahr war aus Sicht der Stadtbibliothek Eberswalde mehr als erfolgreich. "Wir konnten 2018 fast 100 mehr aktive Nutzer*innen registrieren und insgesamt mehr als 1.000 Besucher*innen. Unsere Veranstaltungsangebote konnten wir ausbauen und auch die digitalen Angebote werden immer stärker genutzt", resümiert Bibliotheksleiterin Sabine Bolte erfreut. Die Stadtbibliothek im Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio erfreut sich zunehmender Beliebtheit. "Wir haben uns zu einem Treffpunkt etabliert, an dem man nicht mehr nur still in den Büchern blättert. Hier können sich die Besucher*innen in dafür vorgesehenen Bereichen unterhalten, Spiele spielen, Kaffee trinken oder Veranstaltungen wie Lesungen und Gespräche nutzen", so Sabine Bolte. Die Bibliothek hat einen Bestand von mehr als 41.700 Medien, wozu Bücher, Magazine, CD und DVD oder Spiele gehören. Das Team der Einrichtung versucht, die Serviceangebote immer weiter auszubauen. So wurde im vergangenen Jahr eine refill-Wasserstation eingeführt oder eine Kooperation mit der Deutschen Zentralbücherei für Blinde in Leipzig geschlossen. "Menschen mit einer Seheinschränkung können sich mit in unserer Einrichtung kostenfrei in der Bibliothek in Leipzig anmelden und so einen sehr großen Bestand an Medien entsprechend ihrer Bedürfnisse nutzen", so die Bibliotheksleiterin. Eine weitere Veränderung für die Nutzer*innen bestand darin, dass die Versäumnisgebühr für Kinder deutlich gesenkt wurde. "Kinder sollen lernen, mit Abgabeterminen umzugehen. Jedoch sollen sie nicht durch hohe Gebühren bestraft werden. Zukünftig wird es auch eine Erinnerungsmail geben, die die Nutzer*innen an den Rückgabetermin erinnert“, so die Leiterin. Weitere Ideen und Projekte sind für 2019 bereits geplant: ab März können in der Bibliothek ebook-Reader ausgeliehen werden, ein Angebot, um die Nutzer*innen mit neuen Medien vertraut zu machen. Auch soll die Reihe Bilderbuch-Kino weiter ausgebaut werden. Deshalb fand am Jahresanfang für Mitarbeiter*innen der städtischen Grundschulbibliotheken, für ehrenamtliche Vorleser*innen der Initiative Lesezauber, Mitarbeiter*innen der Stadtbibliothek und der Partnerbibliotheken eine Fortbildung "Geschichten erzählen mit Kamishibai" für Kitagruppen und Grundschüler*innen statt. Im Rahmen dieser Weiterbildung haben die Teilnehmer*innen gelernt, noch stärker die Fantasie der Kinder anzusprechen, sie stärker zum Erzählen und Mitmachen zu motivieren. Als sehr erfolgreich erwies sich im vergangenen Jahr die Aktion „Blind date mit der Bibliothek“. Das Bibliotheksteam hat Bücherpakete in Geschenkpapier verpackt und die Nutzer*innen konnten sich einen Überraschungsstapel ausleihen. „Die Aktion wollen wir in diesem Jahr wiederholen, der Zuspruch war enorm“, so die Bibliotheksleiterin. Auch für die Kleinsten gibt es eine Neuerung. Demnächst können sogenannte Tonie-Figuren samt Box in der Bibliothek ausprobiert werden. Ob Kuh Lieselotte oder Ella – viele Vorbilder der Kinder erzählen per MP3-Technik fantastische Geschichten.

 

  • Wenn Berlin nicht mehr passt - Probewohnen in Eberswalde

Den Gedanken, Berlin zu verlassen und in das Umland zu ziehen, verfolgt das Paar Andreas Schmidt und Tabea Woydt mit Tochter Kalea bereits seit einiger Zeit. Berlin sei ihnen zu voll, zu laut, zu teuer und zu dreckig für Familien geworden, erzählen die Eltern. Eberswalde liegt zwar etwas außerhalb des bisherigen "Suchradius", aber mit der Bahn sei Eberswalde ja gut angebunden - und eine in Eberswalde lebende Bekannte sei ganz begeistert von der Stadt im Barnim. Mit einem Präsentkorb empfing Yvonne Affeldt vom Amt für Wirtschaftsförderung und Tourismus zusammen mit Sandra Folgmann von der städtischen Wohnungsbau- und Hausverwaltungs GmbH am 8. Oktober 2018 die junge Familie vor der "Probewohnung" in der Steinstraße. Dort wohnen die Drei in einer zentral gelegenen komplett ausgestatteten Gästewohnung für eine Woche und erkunden die Stadt. Für Tochter Kalea stehen dabei ein Besuch im Freizeitbad "baff" und im Zoo ganz oben auf der Liste. Außerdem plant die Familie einen Besuch im Familiengarten. Aufgefallen war der Familie das Probewohnen in Eberswalde durch Plakate an der Berliner Ringbahn. Die Eberswalder Wohnungsbau- und Hausverwaltungs-GmbH bietet es zusammen mit dem Amt für Wirtschaftsförderung interessierten potenziellen Zuzügler*innen an.

 

  • Austausch von Spielgeräten

In diesem Jahr standen insgesamt 50.000 EUR für die Neubeschaffung von Spielgeräten im Stadtgebiet von Eberswalde zur Verfügung. Durch das Tiefbauamt der Stadt wurden hauptsächlich alte Spielgeräte ersetzt. So wurden im Westendweg eine Nestschaukel und eine Kletterkombination aufgestellt. Im Park am Weidendamm wurden zwei Federtiere ausgetauscht und zwei neue Tischtennisplatten aufgebaut. Für die Spielplätze in der Walter-Kohn-Straße und Am Grenzfließ wurden neue Karusselle geliefert. Auf dem Spielplatz in Tornow befindet sich nun ebenfalls eine neue Tischtennisplatte. Weiterhin wurden alte und desolate Wippen auf den Spielplätzen in der Anne-Frank-Straße, am Luisenplatz und in der Neue Straße ausgetauscht. Im Eberswalder Ortsteil Spechthausen wird in diesem Herbst ein neuer Spielplatz auf dem Sportplatzgelände entstehen. Hier werden demnächst eine Schaukel mit Nestschaukel und eine Kletterkombination mit Rutsche montiert. Für den Park am Weidendamm wird ein neues Schwebeband erwartet, welches das alte Band zum Balancieren ersetzt. Ebenfalls für den Park Am Weidendamm wurde ein neues Spielhaus mit Rutsche und Bänken für die jüngeren Kinder beauftragt. 

 

  • "Die Regeln des Sommers"

Die Stadtbibliothek lädt am Mittwoch, dem 22. August 2018, um 20 Uhr, zu einer besonderen Buchvorstellung ein. Die Gäste können sich auf einen Musikbilderbogen für Flöte, Klarinette, Klavier, Elektronik und Videoprojektionen freuen. Das Buch "Regeln des Sommers" des australischen Illustrators und Autors Shaun Tan richtet sich zwar primär an Kinder, doch das Ensemble Quillo macht daraus ein Stück für Menschen jeden Alters. Die Geschichte begleitet ihre Protagonist*innen über einen Sommer. Lose verknüpft, entstehen im Zusammenspiel mit der Musik assoziative Bildwelten. Wiederkehrende musikalische Motive und Situationen eröffnen im Zusammenwirken mit den projizierten Bildern eine ganz eigene musikalische Les- und Gangart und eine faszinierende Bilderwelt. Komplexität, die stets fasslich und zugänglich bleibt - für offene Ohren jeden Alters. Der Eintritt zu dieser besonderen Lesung kostet 6 EUR, ermäßigt 3 EUR. Die Bibliothek befindet sich im Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio in der Puschkinstraße 13.

 

  • Familienwegweiser soll aktualisiert werden

Das Markenzeichen des Eberswalder Familienwegweisers ist vor allem die umfangreiche themenbezogene Übersicht an Hilfs-, Beratungs- und Unterstützungsangeboten in der Stadt. "Der Wegweiser ist eine konkrete Hilfe für alle Generationen, die in unterschiedlichen Themenfeldern gezielt angesprochen werden, zum Beispiel in den Bereichen Familien-, Sozial- und Gesundheitsberatung oder bei Angeboten für Seniorinnen und Senioren oder im Bereich Freizeit und Begegnung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene", so die Familienreferentin Katrin Forster-König. Nun soll das beliebte Verzeichnis überarbeitet werden. Die Broschüre ist im Rathaus kostenfrei erhältlich und liegt zudem an vielen weiteren öffentlichen Orten aus, insbesondere da, wo Familien sich regelmäßig aufhalten, vorbeikommen oder erreichbar sind. Der Eberswalder Familienwegweiser wird vom Lokalen Bündnis für Familie Eberswalde herausgegeben und von der Stadt Eberswalde finanziert, er erscheint im zweijährigen Turnus mit einer Auflagenhöhe von 3.000 Stück. Im kommenden Jahr soll die nunmehr siebente Ausgabe des Familienwegweisers herausgegeben werden.

 

  • 100.000ster Zoobesucher begrüßt

Eberswaldes Zoodirektor Dr. Bernd Hensch und Bürgermeister Friedhelm Boginski standen am 29. Juni 2018 mit Blumen, Präsenten und kleiner Tierparade am Eingang der beliebten Einrichtung. Sie begrüßten mit Denny Gräben, seiner Frau Shenia und den beiden Kindern Fabienne und Levi die 100.000sten Zoobesucher*innen. Die Familie aus Berlin machte zum wiederholten Male einen Ausflug in Zoo und wurde mit der feierlichen Begrüßung überrascht. Als Geschenk konnten sie sich über eine Familienjahreskarte freuen, die die Vier aus Berlin Kaulsdorf rege nutzen wollen. "Wir mögen den Eberswalder Zoo sehr, wegen seiner Größe, der Lage im Wald und den Spielplätzen", so Denny Gräben. Mit den Besucherzahlen ist Zoodirektor Dr. Bernd Hensch mehr als zufrieden. "Im Vergleich zum Vorjahr waren schon 6.000 Besucherinnen und Besucher mehr hier. Das ist toll. Bisher ist das Wetter für den Zoo auch einfach gut", so der Leiter des Zoos. Zu den Besuchermagneten gehören derzeit der Tigernachwuchs und der noch junge, weiße Löwe. Insgesamt sind im Zoo Eberswalde mehr als 1.500 Tiere zu bestaunen.

 

  • Zu Besuch beim Netzwerk Gesunde Kinder

Wie familienfreundlich ist Eberswalde? Dieser Frage geht Bürgermeister Friedhelm Boginski auf seinen Stippvisiten immer wieder nach. Am 28. Juni 2018 besuchte er das Netzwerk Gesunde Kinder Barnim Nord und die Geburtsstation des Werner Forßmann Krankenhauses. "Das Interesse junger Familien, sich im Berliner Umland anzusiedeln, nimmt zu. Drei Kriterien sind für die Ortswahl ganz entscheidend", sagt der Eberswalder Bürgermeister. "Außer der Qualität des Wohnens und die Verkehrsanbindung sind es Kita-Plätze und weitere Angebote für Kinder." Ein besonderes Angebot ist das Netzwerk Gesunde Kinder Barnim Nord. Es bietet allen Eltern mit Kindern im Alter bis zu drei Jahren eine kostenlose beratende Begleitung an. Im Büro des Netzwerkes auf dem Gelände des Werner Forßmann Krankenhauses berichteten die Organisatorinnen des Netzwerkes und Netzwerk-Patinnen dem Rathauschef von ihrer Arbeit und aktuellen Erfahrungen. Insgesamt 68 ehrenamtliche Patinnen sind derzeit für das Netzwerk tätig. Sie besuchen Familien, unterstützen sie in Fragen der gesunden Entwicklung des Kindes, laden zu Elternkurse und zum Austausch ein. Beliebt sind beispielsweise Anleitungen zur Babymassage oder zur Tragetechnik im Tuch und andere praktische Tipps, aber auch Informationen zu weiterführenden Hilfen nach jeweiligem Bedarf. 240 teilnehmende Familien nutzen gegenwärtig das Angebot. "Es richtet sich grundsätzlich an alle Familien", betonte Dr. Dieter Hüseman, Chefarzt der Kinderklinik des Krankenhauses, die zugleich Trägerin des Netzwerkes ist. "Natürlich gibt es Eltern mit mehr oder weniger Unterstützungsbedarf. Doch völlig unabhängig davon profitieren alle, die am Netzwerk teilnehmen. Allein die Begegnung untereinander geht bei den Treffen von Netzwerkfamilien weit über die üblichen Spielplatzgespräche hinaus. Zugleich gibt es messbare Wirkungen der Netzwerkarbeit. So ergaben Analysen von Schuleignungsuntersuchungen des Landesgesundheitsamtes, dass die Kinder von im Netzwerk geschulten Eltern beispielsweise in der Sprachentwicklung im Durchschnitt sehr gut entwickelt waren und auch einen guten Impfstatus hatten", so Hüsemann. Die Stippvisite des Bürgermeisters schloss auch die Kreißsäle, die Frühgeborenenstation und das Stillcafé des Krankenhauses ein. Erfreulicherweise werden in Eberswalde schon seit mehreren Jahren konstant hohe und wachsende Geburtenzahlen verzeichnet. "Wir nutzen die Möglichkeit, die Mütter direkt auf der Wochenstation persönlich über das Netzwerkangebot zu informieren", berichtete Netzwerkkoordinatorin Katrin Kaplick. Etwa ein Drittel der Eltern macht von der Möglichkeit Gebrauch. "Zwar ist das Internet heute voller Informationen, doch besteht immer noch ein  bedeutsamer Unterschied darin, wenn man jemanden mit Facherfahrung persönlich fragen und mit anderen dabei ins Gespräch kommen kann", sagte Kinderkrankenschwester Susanne Potoscár, die das Stillcafé leitet. "Wir können wirklich mit Stolz auf die Angebote zur Geburt und zur gesunden Entwicklung von Kindern in unserer Stadt und der Region verweisen", sagte Bürgermeister Friedhelm Boginski und sicherte allen Beteiligten seine volle Unterstützung zu. "Insbesondere danke ich den vielen Patinnen, die sich ehrenamtlich engagieren." Wer Interesse hat, sich an der Patenarbeit im Netzwerk zu beteiligen, ist herzlich willkommen. Telefonisch sind die Ansprechpartnerinnen unter Nummer 03334/691826 zu erreichen. Am 1. September 2018 wird das Netzwerk in Eberswalde sein jährliches Kinderfest veranstalten. Auch in diesem Rahmen kann man mit den Organisatorinnen ins Gespräch kommen.

 

  • Vierfache Jubiläumsfeier

Auf gleich vier Jubiläen stieß die Bürgerstiftung Barnim Uckermark am 16. Juni 2018 im Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio an. Im Rahmen einer großen Geburtstagsfeier blickte sie zurück auf 10 Jahre Freiwilligenagentur, 10 Jahre KinderUni, 15 Jahre Lesezauber und 15 Jahre Bürgerstiftung selbst. Stiftungsratsvorsitzende Marieta Böttcher und Geschäftsführer Kai Jahns konnten viele Gründungsmitglieder und Mitglieder, Partner*innen, Unterstützer*innen und Freunde willkommen heißen. Anke Pätsch vom Bundesverband Deutscher Bürgerstiftungen betonte, wie gut und wichtig die Arbeit der Bürgerstiftung ist. "Die Idee der Bürgerstiftungen kommt aus Amerika, in Deutschland gibt es aktuell etwa 300. Ihre Bürgerstiftung strahlt durch ihre besonderen Projekte heraus wie dem Barnimer Flüchtlingsfonds, wodurch ganz unbürokratisch und schnell durch Spenden geholfen werden kann, zum Beispiel wenn ein Dolmetscher im Krankenhaus benötigt wird." Auch Brandenburgs Chef der Staatskanzlei, Thomas Kralinski, lobte die Arbeit der Stiftung ausdrücklich. "In Brandenburg haben Sie Pionierarbeit geleistet, denn die Bürgerstiftung Barnim Uckermark war die erste im Land." Kralinski betonte auch die Bedeutung der Partner in der Realisierung der Projekte. Zu den Partnern der ersten Stunde gehört die Stadt Eberswalde. Anfangs half sie mit Büroräumen aus, mittlerweile finanziert sie einen Großteil der Kosten der Freiwilligenagentur. "Das Besondere der Bürgerstiftung Barnim Uckermark ist, dass sie ein Produkt der Zeit, eine Antwort auf die Geschehnisse in den 90er Jahren in Eberswalde ist. Vor allem geht es ihr um die Förderung der demokratischen Zivilgesellschaft, um Bildung für alle und die Unterstützung des Allgemeinwohls", so Sozialdezernent Prof. Dr. Jan König. Zu den bekanntesten Projekten gehört die Initiative Lesezauber, wobei das Interesse an Büchern, am Lesen bei Kindern mit Hilfe von besonderen Vorleseaktivitäten geweckt werden soll. Die KinderUni, die in Kooperation mit der Eberswalder Hochschule für nachhaltige Entwicklung jährlich organisiert wird, ist für ihre speziellen Vorlesethemen ebenfalls überregional bekannt.

 

  • Bürgermeister sagt "Danke"

Bürgermeister Friedhelm Boginski empfing am Donnerstag, dem 14. Juni 2018, engagierte Seniorinnen und Senioren der Stadt, um ihnen seinen Dank für ihren oft intensiven und ehrenamtlichen Einsatz auszusprechen. In seiner Ansprache machte er deutlich, dass er insbesondere auch die Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat schätzt, auf dessen Vorschlag etliche der Seniorinnen und Senioren ausgewählt worden waren. Dass die Arbeit der Seniorinnen und Senioren Eberswalde prägt und auch zur Attraktivität für junge Familien beiträgt, schätzt er sehr. "Wir stellen fest, dass Ältere und junge Familien in unsere Stadt ziehen und es attraktiv finden, dass Eberswalde eine Stadt ist, die erkennbar ist. Und dazu tragen unsere Seniorinnen und Senioren bei", so der Bürgermeister. Im Anschluss gab es eine Vorstellungsrunde, in der Gelegenheit war, das individuelle Engagement und die Aktivitäten vorzustellen. Dabei konnten auch Wünsche und Fragen gestellt werden, die Friedhelm Boginski sammelte und im Anschluss beantwortete. Ein positives Ergebnis der Zusammenkunft war übrigens auch, dass der Seniorenbeirat in der Vorstellungsrunde mit Ursula Groß eine Dolmetscherin für den Austausch mit einem polnischen Seniorenbeirat fand. Zum Abschluss der Veranstaltung erhielten alle Seniorinnen und Senioren ein kleines Präsent als Dankeschön.

 

  • Familienpass vorgestellt

Der neue Familienpass Brandenburg 2018/2019 ist erschienen. Der Freizeit- und Ausflugsplaner hält insgesamt 522 Freizeitangebote für Brandenburg und Berlin bereit. Er bietet mindestens 20 Prozent Rabatt sowie teilweise sogar freien Eintritt für Kinder. Brandenburgs Familienministerin Diana Golze und Dieter Hütte, Geschäftsführer der Brandenburger Tourismus-Gesellschaft TMB, kamen am 15. Juni 2018 extra in den Eberswalder Zoo, um gemeinsam mit Zoodirektor Dr. Bernd Hensch den neuen Pass gemeinsam vorzustellen. "Der Zoo gehört zu den beliebtesten Angeboten im Familienpass. Er ist immer unter den Top 3", so Dieter Hütte. Die ersten Familienpässe erhielten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 1c der Johann-Wolfgang-von-Goethe-Schule in Eberswalde. Die Schülerinnen und Schüler um Lehrerin Marion Bartsch waren ganz aus dem Häuschen. Sie erhielten neben dem Pass noch kleine Kuscheltiere aus dem Zoo, coole Rucksäcke und durften samt Ministerin Pinguine füttern und Aras streicheln. Der 390-Seiten starke Familienpass ist vom 1. Juli 2018 bis zum 30. Juni 2019 gültig. Er ist landesweit im Handel für 2,50 EUR pro Stück erhältlich. Der Pass erscheint bereits in der 13. Auflage. "Der Familienpass ist mit seinen zahlreichen Ideen der ideale Begleiter für Ausflüge im besonders familienfreundlichen Abenteuerland Brandenburg. Es gibt viel zu entdecken! Der Pass ermöglicht es Familien, schnell einen Überblick zu Freizeitangeboten aus den Bereichen Natur, Bildung, Sport und Spaß zu bekommen. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Und das Beste: Mit dem Familienpass sparen Familien bares Geld, ohne auf gemeinsam verbrachtes Freizeitvergnügen verzichten zu müssen", so die Ministerin. Der Familienpass Brandenburg bietet einen Überblick über Familien-Ausflugsziele im ganzen Land. Gerade für die bevorstehenden Sommerferien ist der Pass ein toller Ratgeber für Ausflüge und Unternehmungen. Zu den neuen Höhepunkten im neuen Familienpass gehören der Affen-Zoo Jocksdorf e. V. in Neiße-Malxetal, das Bungis Adventure Golf in Joachimsthal oder das Sport- und Freizeitbad blu in Potsdam.
Im Rahmen des Familienpass-Gewinnspiels 2017 konnten die Familien wieder ihre Lieblingsanbieter im Familienpass nennen: Irrlandia - der MitMachPark, das Tropical Islands Resort und der Zoologische Garten Eberswalde sind die Top 3 der beliebtesten Ziele. "Über diese Auszeichnung freue ich mich besonders. Alle Familien sind herzlich eingeladen, den Eberswalder Zoo in den Sommerferien zu besuchen. Unsere Zooschule wird täglich tolle Angebote zum Mitmachen, Lernen und Staunen bereithalten", so Dr. Bernd Hensch. Erhältlich ist der Familienpass zum Beispiel in der Touristeninformationen der Stadt Eberswalde in der Steinstraße 3.

 

  • Fazit Familienwoche

Zufrieden zeigt sich die Organisatorin Katrin Forster-König mit der vierten Eberswalder Familienwoche, die rund um den 15. Mai 2018 stattfand. "Wir hatten viele Veranstaltungen für Familien, tolle Nachmittage in den Kitas und vor allem einen sehr fachlichen Austausch", so die Beauftragte für Gleichstellung, Behinderung und Familien. Herzstück der Familienwoche war in diesem Jahr das offene Bündnistreffen, an dem viele interessierte Bürgerinnen und Bürger, Akteure aus der Bildungs- und Sozialarbeit und auch Unternehmer teilnahmen. Seit 2007 gibt es das lokale Bündnis für Familie in Eberswalde, das sich als Impulsgeber für eine familienfreundliche Stadt versteht. "Doch in der Vergangenheit war von dem Bündnis, dass eigentlich aus 60 Akteuren besteht, nicht viel zu spüren. Deshalb war es mir wichtig, das Bündnis im Rahmen der Familienwoche zu reaktivieren und neue Formen der Zusammenarbeit auszuloten", so Katrin Forster-König. Sie ist froh, dass dieser Schritt getan ist und alle an einem Fortbestehen interessiert sind. Noch im Juni soll ein erstes Arbeitstreffen geben. Dabei sollen die Themen bearbeitet werden, die während der Familienwoche als Wünsche und Herausforderungen an eine familienfreundliche Stadt genannt wurden. "Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist für alle die größte Herausforderung. Sauberkeit und Ordnung, Kitaplätze, Kultur- und Sportangebote und deren bessere Kommunikation gehören ebenso zu den Wünschen vieler Eltern", so die Familienbeauftragte. "Eberswalde soll sich weiter zu einer familienfreundlichen Stadt entwickeln, deshalb nehmen wir die Anregungen und Wünsche sehr ernst. Ich selbst werde beispielsweise zukünftig nicht nur Unternehmens- und Kitabesuche als Bürgermeister durchführen, sondern auch gezielt Akteure und Einrichtungen im Bereich der Familienberatung und -förderung besuchen", so Friedhelm Boginski. "Alle Themen und Wünsche, die im Rahmen der Familienwoche zusammengetragen wurden, werden das Lokale Bündnis und die Verwaltung bündeln und bearbeiten", so Katrin Forster-König. Auch im kommenden Jahr wird es rund um den internationalen Tag der Familie eine Familienwoche in Eberswalde geben. Am Format soll ebenso gemeinsam mit dem Bündnis gefeilt werden. "Klar ist aber, dass es Angebote für alle Generationen geben wird", so die Beauftragte.

 

  • Farbentag in der Kita "Villa Kunterbunt"

Gelb, gelb, gelb sind alle meine Kleider – dieses Lied steht symbolisch für den Aktionstag der Kita Villa Kunterbunt am 16. Mai 2018 in Finow. "Wir feiern heute unseren Farbentag. Und in diesem Jahr wird sich alles um die Farbe Gelb drehen", so Kitaleiterin Inke Finn. Da gleichzeitig die Eberswalder Familienwoche stattfindet, wird das traditionelle Farbenfest mit einem Nachmittag für die gesamte Familie kombiniert. Ob gelbe Schmetterlinge basteln, malen oder Nudelketten fädeln, bei gemeinsamen Aktionen können Eltern und Kinder gemeinsam und mit Spaß kreativ sein und Gespräche mit anderen Eltern und dem Kita-Team stattfinden.

 

  • Familienwoche

Das Lokale Bündnis für Familie Eberswalde lädt am Internationalen Tag der Familie am kommenden Dienstag, dem 15. Mai 2018, zu einem offenen Bündnistreffen ein. Damit beteiligt sich das Bündnis im Rahmen der Familienwoche am bundesweiten Aktionstag der Initiative "Lokale Bündnisse für Familie". Zum Auftakt des Bündnistreffens wird es das Bildbuchkino "Du gehörst dazu: Das Große Buch der Familie" zu hören und sehen geben - vorgetragen durch den Bürgermeister und Schirmherren des Lokalen Bündnisses für Familie Eberswalde. In lockerer Atmosphäre darf anschließend rege diskutiert, mitgeredet und mitgestaltet werden: "An verschiedenen sogenannten Murmeltischen werden wir uns zum einen die Frage stellen, wie es mit dem Lokalen Bündnis hier in Eberswalde weitergehen soll", so Katrin Forster-König, die das Bündnis und die diesjährige Familienwoche insgesamt koordiniert. Kreativ und ergebnisoffen soll mit den Bündnispartnern eine gemeinsame Verständigung zum künftigen inhaltlichen Profil des Bündnisses gearbeitet werden, wobei Aspekte wie eine bessere Vernetzung der bestehenden Angebote erörtert werden können, aber auch Projektideen wie der Ausbau einer flexiblen Nachmittagsbetreuung besprochen werden können. An weiteren Murmeltischen geht es zum anderen um die Frage, wie die Familienfreundlichkeit in der Stadt Eberswalde insgesamt zu bewertet wird. "Zum großen Thema der Vereinbarkeit von Familiensorge- und Berufsarbeit werden wir mit Hilfe eines Quiz ins Gespräch kommen", so Eberswaldes Gleichstellungs- und Behindertenbeauftragte: 26 Fragen rund um die "Vereinbarkeit von A bis Z" werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Murmeltisches einladen, auch über die lokalen Angebote in Eberswalde zu sprechen. Mit einem Ideenspaziergang wird das Bündnistreffen gegen 19 Uhr ausklingen. Das offene Treffen des Lokalen Bündnisses für Familie Eberswalde findet am 15. Mai 2018 ab 16.30 Uhr in der Stadtbibliothek, in der Puschkinstraße 13 statt. Eine Betreuung von Kindern im Alter von 2 bis 10 Jahren kann über das Eltern-Kind-Zentrum Stadtmitte sichergestellt werden; hierfür ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Die Initiative "Lokale Bündnisse für Familie" wurde 2004 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ins Leben gerufen. Ein Lokales Bündnis für Familie ist der Zusammenschluss verschiedener gesellschaftlicher Gruppen sowie Akteuren mit dem Ziel, die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien vor Ort durch konkrete Projekte zu verbessern und somit bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen. Anmeldungen für die Kinderbetreuung sowie für den Seniorennachmittag am 17. Mai 2018 sind möglich unter Telefon 03334/64503 oder per E-Mail unter k.forster-koenig@remove-this.remove-this.eberswalde.de.

 

  • Lesekoffer übergeben

2 Koffer mit Medien zur vorurteilsfreien Erziehung konnte der Kulturamtsleiter Dr. Stefan Neubacher am Montag von DREIST e. V. für die Stadtbibliothek in Empfang nehmen. Der Verein DREIST berücksichtigt in seiner Bildungs-, Sozial- und Beratungsarbeit die unterschiedlichen Lebenssituationen von Mädchen und Frauen, Jungen und Männern Zu den Zielen gehört der Abbau von Benachteiligungen, selbstbestimmtes Handeln zu stärken, ein positives Lebensgefühl und Wissen und Lebensfreude zu vermitteln. Stadt und Verein arbeiten an verschiedenen Stellen gemeinsam an diesen Themen. "Wir freuen uns sehr über dieses Geschenk! Unser Haus, das Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio mit Sitz unserer Bibliothek ist dem Geist der Toleranz und Vielfalt verpflichtet. Deshalb passt das wunderbar", sagt Dr. Neubacher. Die in den Koffern enthaltenen Medien, darunter Spiele und Bücher, ergänzen den in der Bibliothek schon vorhandenen Bestand an pädagogisch hochwertigen Medien zur vorurteilsfreien Erziehung sehr gut. Pädagogische Einrichtungen wie Kitas und Schulen können die beiden Koffer in der Bibliothek während der Öffnungszeiten für ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ausleihen.

 

  • Großes Lesen in der Stadt

"Alles Murks" lautete der Titel des Buches, aus dem Bürgermeister Friedhelm Boginski am 24. April 2018 vorlas. Seine Zuhörerinnen und Zuhörer, Viertklässler der Grundschule Finow, lauschten gespannt den Ferienerlebnissen von Polly und ihrem Großvater. Der Bürgermeister der Stadt gehört fest zu den Stammvorlesern der großen Leseaktion, die immer rund um den Welttag des Buches in der Bibliothek, der Sparkasse, der Arbeitsagentur und des Buchladen Mahler stattfindet. "Als mehrfacher Opa bin ich ein geübter Vorleser. Außerdem lese ich selbst sehr gern", verriet er den Grundschüler*innen, die allesamt die Arme reckten bei der Frage, ob sie denn gerne lesen. Das Interesse an Büchern, ans Lesen zu wecken und die Lesekompetenzen zu stärken sind die Grundanliegen des Welttages. Viele Kitas und fast alle Grundschulen nehmen deshalb den Aktionstag gerne an. Bibliotheksleiterin Sabine Boldte freut sich, dass ihre Einrichtung seit Jahren zu den festen Leseorten des Aktionstages gehört. "Die Stadtbibliothek versteht sich als Treffpunkt und deshalb sind wir bei solchen Veranstaltungen sehr gern dabei." Bereits einen Tag zuvor, am eigentlichen Welttag des Buches hieß es "Wunderbare Märchenwelt" in der Kita Pusteblume. Die städtische Kita in Finow mit dem Schwerpunkt Leseförderung hatte an diesem Tag in allen Gruppen Leseaktionen mit viel Spaß zu bieten. Unter anderem gab es ein Lesetheater, ein märchenhaftes Frühstücksbuffet, Märchenrätsel und viele Geschichten, die vorgelesen wurden. "Seit acht Jahren haben wir den Schwerpunkt Leseförderung in unserem Kitakonzept. In unserer Einrichtung wird täglich gelesen und deshalb ist der Welttag des Buches für uns ein ganz selbstverständlicher Aktionstag, den wir gern aufgreifen. Viele Eltern haben uns geholfen, den Tag zu gestalten", so Kitaleiterin Brigitte Kleiner. Demnächst will die Kita eine Lesetauschecke einrichten. "Davon haben dann alle Kitakinder und Eltern etwas", ist sich die Leiterin sicher. Den Welttag des Buches gibt es seit 1995. Er wurde von der UNESCO initiiert und findet immer am 23. April statt. Die Freude am Lesen wurde in Eberswalde in diesem Jahr an zwei Tagen gefeiert. Am Welttag selbst und einen Tag später in vielen Einrichtungen in der Stadt.

 

  • Auszeichnung für besonders ehrenamtlich engagierte Menschen

"Der römische Philosoph Cicero sagte einmal: Keine Schuld ist dringender, als die, Dank zu sagen. Diese Schuld wollen wir uns keinesfalls anlasten und tatsächlich sagen wir in der Stadt Eberswalde regelmäßig und vor allem sehr gern danke. Dieser Dank gilt den vielen ehrenamtlich Tätigen", so Bürgermeister Friedhelm Boginski am 20. März 2018 während der Ehrenamtsauszeichnung im Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio. Einmal im Jahr zeichnen die AG Ehrenamt und der Bürgermeister besonders engagierte Bürgerinnen und Bürger der Stadt Eberswalde für ihre ehrenamtliche Arbeit aus. Am 20. März 2018 wurden 32 Engagierte im Saal des Bürgerbildungszentrums Amadeu Antonio geehrt. Im Vorfeld hatte die Arbeitsgruppe "Ehrenamt", die seit 2017 von der Stadtverordneten Monique Schostan geleitet wird, um Vorschläge aus der Bevölkerung gebeten. Vorgeschlagen werden konnte, wer beispielsweise im Vereins- und Breitensport tätig ist, im Kultur- und Kunstbereich, im Natur-, Klima- und Umweltschutz, in der Flüchtlingsarbeit sowie der Migration und Integration, in der Nachbarschaftshilfe und der Seelsorge, in der Familienförderung sowie der Kinder- und Jugendarbeit, im kommunalen Ehrenamt, bei der Gestaltung der Städtepartnerschaften sowie in allen anderen Bereichen, in denen das Ehrenamt die Aufgaben anderer Träger begleitet und unterstützt. Auch konnten Vereine und Initiativen vorgeschlagen werden, ebenso Unternehmen, die sich uneigennützig und in besonderem Maße für das Gemeinwohl der Stadt einsetzen. Mit der feierlichen Auszeichnung soll das Ehrenamt einmal mehr ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden. "Wir wollen zeigen, dass es in Eberswalde wirklich viele Menschen gibt, die nicht nur an sich selbst denken. Wir wollen zeigen, dass es in unserer Stadt einen riesigen Schatz gibt, auf den wir bauen können", so der Bürgermeister.

 

  • Lesen mit anderen Sinnen

In der Stadtbibliothek Eberswalde gibt es ein erweitertes Angebot für Menschen mit Seheinschränkungen. Die Bibliothek kooperiert fortan mit der Deutschen Zentralbibliothek für Blinde (DZB) in Leipzig. Ein entsprechender Kooperationsvertrag wurde am 22. Januar 2018 in der Stadtbibliothek im Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio durch Bürgermeister Friedhelm Boginski, Bibliotheksleiterin Sabine Bolte und Carolin Schürer von der DZB unterzeichnet. Durch die Kooperation ist die Stadtbibliothek nun ein Ort, an dem auch Menschen mit Seheinschränkungen ein großes Angebot an Literatur nutzen können. Nutzerinnen und Nutzer, deren Sehkraft nachlässt, werden im Rahmen der Initiative "Chance Inklusion" vor Ort beraten. Ihnen stehen die barrierefreien Medien der DZB kostenfrei zur Verfügung, die sie über die Stadtbibliothek direkt bestellen können. "Wir selbst haben unseren Bestand an Großdruckbüchern und Hörbüchern bereichert. Aber nun können direkt mit Hilfe des Bibliotheksteams die Anmeldungen in der DZB vorgenommen werden. Wir bieten diesen Service gern mit an, es entstehen für die Nutzerinnen und Nutzer keine Kosten, sie erhalten aber eine viel größere Auswahl an Medien", so Bibliotheksleiterin Sabine Bolte. Bürgermeister Friedhelm Boginski zeigte sich auch begeistert "Ich selbst lese gern und viel und freue mich, dass wir durch die Zusammenarbeit die Angebote Menschen mit Seheinschränkungen erweitern können. So ist die Bibliothek auch für Menschen mit Seheinschränkungen ein Ort des Treffens und die Stadt wieder ein Stückchen mehr eine barrierefreie Stadt." Die DZB ist Deutschlands älteste Blindenbücherei. Dort werden Punktschriftbücher, Hörbücher und Punktschriftnotenbücher verliehen und produziert. "Wir verschicken die Medien direkt an die Nutzerinnen und Nutzer und vermitteln gern auch weitere nützliche Informationen", so Carolin Schürer von der DZB. Die Vereinbarung zwischen beiden Institutionen wurde im Rahmen eines Aktionstages für Menschen mit Seheinschränkungen eingebettet. "Der Tag soll Interessierten und Betroffenen einen Eindruck davon vermitteln, wie vielfältig und kreativ der Zugang zu Literatur und Information für sehbehinderte Menschen gestaltet werden kann", so Katrin Forster-König, die Gleichstellungs- und Behindertenbeauftragte der Stadt Eberswalde. Eine Ausstellung der Deutschen Zentralbücherei für Blinde ist bis zum 22. Februar 2018 in der Bibliothek Eberswalde zu sehen und präsentiert Medien der besonderen Art: Vom Tastbilderbuch "Der Grüffelo" bis hin zu taktilem Kartenmaterial, Noten in Punktschrift und barrierefreien Hörbüchern. Die Exponate können vor Ort "ertastet" und ausprobiert werden. Mehr als eine Million blinde und sehbehinderte Menschen in Deutschland können ihre Bücher nicht einfach im Laden kaufen.

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